das beste Buch

SharkRoman

Will Self

Roman · 2016 · Belletristik

Ein drogengesättigter, formal radikaler Roman, der dich wie ein Rausch durch das 20. Jahrhundert zieht und Orientierung bewusst verweigert.

Passt zu dir, wenn …

  • du dich gern von Sprache und Form mitreißen lässt, auch wenn du nicht jede Wendung sofort einordnen kannst
  • du experimentelle, fordernde Prosa magst und Lesen als Rauscherfahrung verstehst
  • dich Romane reizen, die Wahnsinn, Geschichte und Wahrnehmung ineinander verschränken
  • du keinen klassischen Plot brauchst, sondern Atmosphäre und Sog

Eher nicht, wenn …

  • du eine stringente Handlung mit klaren Figuren und leichter Orientierung erwartest
  • du zum Entspannen lesen willst und fordernde, düstere Texte meidest
  • du mit Drogenthemen und halluzinatorischer Erzählweise wenig anfangen kannst

Bücher wie „Shark“ finden Dein Profil ist dann der Fingerabdruck dieses Buchs.

Fingerabdruck

Elf Achsen von 0 bis 100, dieselben wie in deinem Profil. Jeder Wert nennt seinen Beleg.
AchseZwischen den EndenWertBeleg
Tempovon gemächlich bis atemlos40 von 100: gemächlichBeleg taz.de
Stimmungvon leicht/heiter bis düster/schwer80 von 100: düster/schwerBeleg deutschlandfunkkultur.deBeleg taz.de
Sprachevon schlicht/klar bis kunstvoll/anspruchsvoll90 von 100: kunstvoll/anspruchsvollBeleg taz.de
Antriebvon figurengetrieben bis handlungsgetrieben15 von 100: figurengetriebenBeleg taz.de
Realitätsnähevon realistisch bis fantastisch35 von 100: realistischBeleg taz.de
Emotionale Intensitätvon distanziert bis aufwühlend72 von 100: aufwühlendBeleg taz.deBeleg deutschlandfunkkultur.de
Humorvon ernst bis komisch35 von 100: ernstBeleg taz.de
Strukturvon geradlinig bis verschachtelt88 von 100: verschachteltBeleg taz.de
Härtevon sanft bis brutal/explizit62 von 100: brutal/explizitBeleg deutschlandfunkkultur.deBeleg taz.de
Weltbezugvon eskapistisch bis gesellschaftlich/politisch65 von 100: gesellschaftlich/politischBeleg taz.deBeleg deutschlandfunkkultur.de
Umfangvon kurz bis episch55 von 100: zwischen kurz und epischBeleg taz.de

Die zitierten Stellen zu „Shark“ stehen unten unter Belege.

Merkmale

Genres
  • Gegenwartsliteratur
  • Psychologischer Roman
Themen
  • Psyche und Wahrnehmung
  • Menschheitsgeschichte
  • Krieg
  • Wissenschaft und Forschung
Form
  • Roman
Alter
  • Erwachsene
Lesestufe
  • Anspruchsvoll
Reihe
  • Einzelband
Inhaltshinweise
  • Sucht · Deutlich

Belege

  1. „Der Akt des Lesens als Rausch: Will Selfs Drogengesättigter neuer Roman, „Shark“, ist ein Gewaltmarsch durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts.“

    taz.de, Rezension · Beleg für Tempo, Sprache, Realitätsnähe, Emotionale Intensität, Struktur, Weltbezug, Umfang

  2. „Und es gibt Romane, da sollte man bei der Lektüre auf jede Art von Halt und Klarheit pfeifen und sich einfach mitziehen lassen in den Strudel des wohlkomponierten Wahnsinns.“

    taz.de, Rezension · Beleg für Tempo, Sprache, Antrieb, Humor, Struktur

  3. „Will Self: Shark Höllentrip durchs 20. Jahrhundert“

    deutschlandfunkkultur.de, Rezension · Beleg für Stimmung, Emotionale Intensität, Härte, Weltbezug

  4. „Neuer Roman des Briten Will Self : Träume von Bomben über Hiroshima“

    taz.de, Rezension · Beleg für Stimmung, Realitätsnähe, Härte

Ähnliche Bücher

Vergleichbar

  1. Ulysses, James Joyce, nicht im Katalog
  2. Die Enden der Parabel, Thomas Pynchon, nicht im Katalog

Ausgaben

Übersetzung von Gregor Hens.

Ausgaben von „Shark“.
FormatSeitenJahrVerlagÜbersetzungISBN
GebundenHauptausgabe5102016Hoffmann und CampeGregor Hens9783455405453

Wo du es bekommst

Provisionen beeinflussen das Ranking nicht. Das Ranking ist berechnet, nicht verhandelt.