das beste Buch

QuecksilberlichtRoman

Thomas Stangl

Roman · 2022 · Belletristik

Fragmentarisches Erzählen über Familie, Geschichte und Sprache: Ein Ich begegnet Toten, von der Großmutter bis zu fernen historischen Gestalten.

Passt zu dir, wenn …

  • du Prosa liebst, die eher Sprachkunst und Gedankenspiel ist als klassische Handlung
  • du dich auf fragmentarische, wechselnde Stimmen und Zeitebenen einlassen magst
  • dich interessiert, wie Familiengeschichte und große Geschichte ineinandergreifen
  • du Texte magst, die Sprache selbst und ihre Grenzen befragen

Eher nicht, wenn …

  • du eine geradlinige, spannende Handlung mit klarem Plot erwartest
  • du einen konventionellen Roman mit durchgehenden Figuren und Dialogen suchst
  • du leichte, unterhaltsame Lektüre für zwischendurch willst

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Fingerabdruck

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AchseZwischen den EndenWertBeleg
Tempovon gemächlich bis atemlos12 von 100: gemächlichBeleg tv.orf.at
Stimmungvon leicht/heiter bis düster/schwer65 von 100: düster/schwerBeleg deutschlandfunkkultur.deBeleg tv.orf.at
Sprachevon schlicht/klar bis kunstvoll/anspruchsvoll90 von 100: kunstvoll/anspruchsvollBeleg deutschlandfunkkultur.deBeleg literaturkritik.de
Antriebvon figurengetrieben bis handlungsgetrieben8 von 100: figurengetriebenBeleg tv.orf.at
Realitätsnähevon realistisch bis fantastisch28 von 100: realistischBeleg tv.orf.at
Emotionale Intensitätvon distanziert bis aufwühlend42 von 100: zwischen distanziert und aufwühlendBeleg deutschlandfunkkultur.de
Humorvon ernst bis komisch15 von 100: ernstBeleg tv.orf.at
Strukturvon geradlinig bis verschachtelt88 von 100: verschachteltBeleg tv.orf.at
Härtevon sanft bis brutal/explizit30 von 100: sanftBeleg deutschlandfunkkultur.de
Weltbezugvon eskapistisch bis gesellschaftlich/politisch65 von 100: gesellschaftlich/politischBeleg deutschlandfunkkultur.de
Umfangvon kurz bis episch25 von 100: kurzBeleg tv.orf.at

Die zitierten Stellen zu „Quecksilberlicht“ stehen unten unter Belege.

Merkmale

Genres
  • Gegenwartsliteratur
  • Familienroman
Themen
  • Familie
  • Identität
  • Macht
  • Kunst
  • Menschheitsgeschichte
Form
  • Roman
Alter
  • Erwachsene
Lesestufe
  • Anspruchsvoll
Umfang
rund 250 Seiten
Reihe
  • Einzelband
Erzählweise
  • Mehrere Perspektiven
Schauplatz
Epochenübergreifend
Auszeichnung
  • Preisträger
Bremer Literaturpreis 2023Beleg deutschlandfunkkultur.de
Inhaltshinweise
  • Gewalt · Hinweis

Belege

  1. „eine Sammlung fragmentarischer Erzählpassagen handelt, um ein anspruchsvolles Spiel mit literarischen Identitäten“

    tv.orf.at, Rezension · Beleg für Tempo, Sprache, Antrieb, Humor, Struktur

  2. „nimmt in den rund 250 Seiten des Buchs die Perspektiven unterschiedlichster historischer Persönlichkeiten in den Blick“

    tv.orf.at, Rezension · Beleg für Tempo, Antrieb, Realitätsnähe, Struktur, Umfang

  3. „dass sie allesamt tot sind und von Thomas Stangl auf geradezu magische Weise zum Leben erweckt werden“

    tv.orf.at, Rezension · Beleg für Stimmung, Realitätsnähe

  4. „schildere in seinem Buch die eigene Familiengeschichte vor dem Horizont der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts“

    deutschlandfunkkultur.de, Rezension · Beleg für Stimmung, Emotionale Intensität, Härte, Weltbezug

  5. „Mit nicht nachlassender Sprach- und Imaginationskraft stellt Stangl die Frage nach der Macht der Sprache und der Sprache der Macht.“

    deutschlandfunkkultur.de, Rezension · Beleg für Sprache, Weltbezug

  6. „Poetik des Misstrauens gegenüber dem Sagbaren“

    literaturkritik.de, Rezension · Beleg für Sprache

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Ausgaben

Ausgaben von „Quecksilberlicht“.
FormatSeitenJahrVerlagÜbersetzungISBN
GebundenHauptausgabe2672022Matthes & Seitz Berlinnicht erfasst9783751800846

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