das beste Buch

Holzfälleneine Erregung

Thomas Bernhard

Roman · 2001 · Belletristik

Ein Ich-Erzähler im Ohrensessel rechnet beim künstlerischen Abendessen mit seiner Gesellschaft ab: bissig, ambivalent und mit leiser Selbstironie.

Passt zu dir, wenn …

  • du Schlüsselromane und genüsslich-böse Abrechnungen mit Kulturbetrieb und Gesellschaft magst
  • du Monologe mit Wut, Häme und feinem Witz ohne große Handlung aushältst
  • du österreichische Nachkriegsliteratur kennenlernen willst und Bernhards Stil schätzt
  • du Sprache lieber wegen ihres Sogs und Rhythmus liest als wegen der Handlung

Eher nicht, wenn …

  • du eine Geschichte mit klarem Spannungsbogen und viel äußerer Handlung erwartest
  • du wenig Geduld für lange Tiraden und Übertreibungen hast
  • du sympathische Figuren und eine warme Grundstimmung suchst

Bücher wie „Holzfällen“ finden Dein Profil ist dann der Fingerabdruck dieses Buchs.

Fingerabdruck

Elf Achsen von 0 bis 100, dieselben wie in deinem Profil. Jeder Wert nennt seinen Beleg.
AchseZwischen den EndenWertBeleg
Tempovon gemächlich bis atemlos15 von 100: gemächlichBeleg derstandard.at
Stimmungvon leicht/heiter bis düster/schwer65 von 100: düster/schwerBeleg derstandard.at
Sprachevon schlicht/klar bis kunstvoll/anspruchsvoll80 von 100: kunstvoll/anspruchsvollBeleg literaturkritik.de
Antriebvon figurengetrieben bis handlungsgetrieben8 von 100: figurengetriebenBeleg deutschlandfunkkultur.deBeleg derstandard.at
Realitätsnähevon realistisch bis fantastisch5 von 100: realistischBeleg derstandard.at
Emotionale Intensitätvon distanziert bis aufwühlend50 von 100: zwischen distanziert und aufwühlendBeleg deutschlandfunkkultur.deBeleg derstandard.at
Humorvon ernst bis komisch65 von 100: komischBeleg literaturkritik.deBeleg derstandard.at
Strukturvon geradlinig bis verschachtelt35 von 100: geradlinigBeleg derstandard.at
Härtevon sanft bis brutal/explizit15 von 100: sanftBeleg derstandard.at
Weltbezugvon eskapistisch bis gesellschaftlich/politisch60 von 100: gesellschaftlich/politischBeleg deutschlandfunkkultur.deBeleg literaturkritik.de
Umfangvon kurz bis episch25 von 100: kurzBeleg literaturkritik.de

Die zitierten Stellen zu „Holzfällen“ stehen unten unter Belege.

Merkmale

Genres
  • Gegenwartsliteratur
  • Satire
  • Gesellschaftsroman
Themen
  • Kunst
  • Gesellschaftliche Konventionen
  • Freundschaft
  • Heimat
  • Einsamkeit
Form
  • Roman
Alter
  • Erwachsene
Lesestufe
  • Anspruchsvoll
Reihe
  • Einzelband
Erzählweise
  • Ich-Erzählung
Schauplatz
Österreich, 1945 bis 2000
Inhaltshinweise
Keine Inhaltshinweise erfasst.

Belege

  1. „wie mehrdeutig und ambivalent die Hassgefühle des Ich-Erzählers gegenüber Österreich in Bernhards Vorlage sind“

    deutschlandfunkkultur.de, Rezension · Beleg für Antrieb, Emotionale Intensität, Weltbezug

  2. „deutlich ist hier auch der komödiantischere Ton, die leise Selbstironie des Werkes, vor allem gegenüber den früheren Romanen“

    literaturkritik.de, Rezension · Beleg für Humor

  3. „In diesem Schlüsselroman, der vor Häme trieft, rechnete der Autor unbarmherzig ab: mit einigen seiner ältesten Freunde und Förderer.“

    derstandard.at, Rezension · Beleg für Stimmung, Realitätsnähe, Emotionale Intensität, Humor, Härte

  4. „Auf ihm thront, die Augen spöttisch auf eine ihm widerwärtige Gesellschaft gerichtet, der Ich-Erzähler in Thomas Bernhards Holzfällen (1984).“

    derstandard.at, Rezension · Beleg für Tempo, Stimmung, Antrieb, Struktur

  5. „eines der wichtigsten Werke der österreichischen Nachkriegsliteratur“

    literaturkritik.de, Rezension · Beleg für Sprache, Weltbezug, Umfang

Ähnliche Bücher

Vergleichbar

  1. Alte Meister, Thomas Bernhard, nicht im Katalog
  2. Der Untergeher, Thomas Bernhard, nicht im Katalog
  3. Auslöschung, Thomas Bernhard, nicht im Katalog

Ausgaben

Ausgaben von „Holzfällen“.
FormatSeitenJahrVerlagÜbersetzungISBN
TaschenbuchHauptausgabe3202001Suhrkampnicht erfasst9783518396889
Umschlag von „Holzfällen“ von Thomas Bernhard
Umschlag: Open Library

Wo du es bekommst

Provisionen beeinflussen das Ranking nicht. Das Ranking ist berechnet, nicht verhandelt.