das beste Buch

Die Stadt N.

Leonid I. Dobyčin

Roman · 2009 · Belletristik

Ein kurzer russischer Roman aus knappen Einzelbildern: stille Beobachtung einer Kleinstadt statt klassischer Handlung.

Passt zu dir, wenn …

  • du Prosa magst, die sich aus kurzen, nüchtern gesetzten Bildern zusammensetzt
  • du wiederentdeckte Weltliteratur abseits des Kanons suchst
  • du dich auf genaues Hinsehen statt auf Handlung einlässt
  • du kurze Bücher bevorzugst, die lange nachklingen

Eher nicht, wenn …

  • du einen spannenden Plot mit klarem Spannungsbogen erwartest
  • du eine ausgeführte Innensicht und viel psychologische Erklärung suchst
  • du leichte, gefällige Unterhaltung lesen willst

Bücher wie „Die Stadt N.“ finden Dein Profil ist dann der Fingerabdruck dieses Buchs.

Fingerabdruck

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AchseZwischen den EndenWertBeleg
Tempovon gemächlich bis atemlos10 von 100: gemächlichBeleg spiegel.de
Stimmungvon leicht/heiter bis düster/schwer55 von 100: zwischen leicht/heiter und düster/schwerBeleg spiegel.de
Sprachevon schlicht/klar bis kunstvoll/anspruchsvoll55 von 100: zwischen schlicht/klar und kunstvoll/anspruchsvollBeleg spiegel.de
Antriebvon figurengetrieben bis handlungsgetrieben8 von 100: figurengetriebenBeleg spiegel.de
Realitätsnähevon realistisch bis fantastisch3 von 100: realistischBeleg spiegel.de
Emotionale Intensitätvon distanziert bis aufwühlend28 von 100: distanziertBeleg spiegel.de
Humorvon ernst bis komisch22 von 100: ernstBeleg spiegel.de
Strukturvon geradlinig bis verschachtelt65 von 100: verschachteltBeleg spiegel.de
Härtevon sanft bis brutal/explizit10 von 100: sanftBeleg spiegel.de
Weltbezugvon eskapistisch bis gesellschaftlich/politisch45 von 100: zwischen eskapistisch und gesellschaftlich/politischBeleg spiegel.deBeleg literaturkritik.de
Umfangvon kurz bis episch8 von 100: kurzBeleg literaturkritik.de

Die zitierten Stellen zu „Die Stadt N.“ stehen unten unter Belege.

Merkmale

Genres
  • Klassiker
  • Gesellschaftsroman
  • Psychologischer Roman
Themen
  • Heimat
  • Identität
  • Gesellschaftliche Konventionen
Form
  • Roman
Alter
  • Erwachsene
Lesestufe
  • Für geübte Leser
Reihe
  • Einzelband
Erzählweise
  • Ich-Erzählung
Schauplatz
Dvinsk, 1900 bis 1945
Inhaltshinweise
Keine Inhaltshinweise erfasst.

Belege

  1. „Die Sätze sind kurz, schmucklos und ohne Pathos; die kurzen Abschnitte wirken wie hingetupft.“

    spiegel.de, Rezension · Beleg für Sprache, Emotionale Intensität, Härte

  2. „Dobcyin schlägt keinen großen erzählerischen Bogen, sondern setzt ein Beobachtungsmosaik zusammen.“

    spiegel.de, Rezension · Beleg für Tempo, Antrieb, Struktur

  3. „Linearität und Psychologie gehen auf in knappen Einzelbildern.“

    spiegel.de, Rezension · Beleg für Tempo, Sprache, Struktur

  4. „ist reine Betrachtung, in der sich allenfalls indirekt individuelle Stimmungen ablesen lassen.“

    spiegel.de, Rezension · Beleg für Stimmung, Antrieb, Emotionale Intensität

  5. „ein indirektes Porträt der gesellschaftlichen Verhältnisse in Dvinsk“

    spiegel.de, Rezension · Beleg für Realitätsnähe, Humor, Weltbezug

  6. „traf der kurze Roman nicht auf das Wohlwollen der offiziellen sowjetischen Kulturpolitiker.“

    literaturkritik.de, Rezension · Beleg für Weltbezug, Umfang

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Vergleichbar

  1. Gedächtnis, sprich, Vladimir Nabokov, nicht im Katalog
  2. Die Zimtläden, Bruno Schulz, nicht im Katalog

Ausgaben

Übersetzung von Peter Urban.

Ausgaben von „Die Stadt N.“.
FormatSeitenJahrVerlagÜbersetzungISBN
GebundenHauptausgabe2262009Friedenauer PressePeter Urban9783932109614

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