das beste Buch

Das EigentlicheRoman

Iris Hanika

Roman · 2010 · Belletristik

Ein schmaler, stiller Berlin-Roman über die Frage, wie man mit dem Bewusstsein der deutschen Vergangenheit lebt – ohne Plot, dafür mit Sinnsuche.

Passt zu dir, wenn …

  • du Romane magst, in denen wenig passiert und viel nachgedacht wird
  • dich die Frage interessiert, wie man heute mit der deutschen Vergangenheit lebt
  • du unauffällige Figuren und ihren Alltag spannender findest als große Handlung
  • du ein kurzes, formbewusstes Buch mit ironischem Unterton suchst
  • du Wilhelm Genazino oder ähnliche Alltagsphilosophie schätzt

Eher nicht, wenn …

  • du eine klare Geschichte mit Spannung und Auflösung erwartest
  • du schnelle, unterhaltsame Lektüre ohne gedanklichen Anspruch suchst
  • du Figuren willst, die dich emotional stark mitreißen

Bücher wie „Das Eigentliche“ finden Dein Profil ist dann der Fingerabdruck dieses Buchs.

Fingerabdruck

Elf Achsen von 0 bis 100, dieselben wie in deinem Profil. Jeder Wert nennt seinen Beleg.
AchseZwischen den EndenWertBeleg
Tempovon gemächlich bis atemlos10 von 100: gemächlichBeleg deutschlandfunk.de
Stimmungvon leicht/heiter bis düster/schwer55 von 100: zwischen leicht/heiter und düster/schwerBeleg deutschlandfunk.deBeleg tagesspiegel.de
Sprachevon schlicht/klar bis kunstvoll/anspruchsvoll68 von 100: kunstvoll/anspruchsvollBeleg tagesspiegel.de
Antriebvon figurengetrieben bis handlungsgetrieben6 von 100: figurengetriebenBeleg deutschlandfunk.de
Realitätsnähevon realistisch bis fantastisch5 von 100: realistischBeleg deutschlandfunk.de
Emotionale Intensitätvon distanziert bis aufwühlend38 von 100: distanziertBeleg tagesspiegel.de
Humorvon ernst bis komisch35 von 100: ernstBeleg tagesspiegel.de
Strukturvon geradlinig bis verschachtelt55 von 100: zwischen geradlinig und verschachteltBeleg deutschlandfunk.de
Härtevon sanft bis brutal/explizit8 von 100: sanftBeleg deutschlandfunk.de
Weltbezugvon eskapistisch bis gesellschaftlich/politisch75 von 100: gesellschaftlich/politischBeleg deutschlandfunk.de
Umfangvon kurz bis episch8 von 100: kurzBeleg deutschlandfunk.de

Die zitierten Stellen zu „Das Eigentliche“ stehen unten unter Belege.

Merkmale

Genres
  • Gegenwartsliteratur
  • Gesellschaftsroman
  • Psychologischer Roman
Themen
  • Schuld
  • Psyche und Wahrnehmung
  • Einsamkeit
  • Großstadt
  • Freundschaft
Form
  • Roman
Alter
  • Erwachsene
Lesestufe
  • Für geübte Leser
Umfang
rund 176 Seiten
Reihe
  • Einzelband
Erzählweise
  • Personale Erzählung
Schauplatz
Berlin, Gegenwart
Inhaltshinweise
Keine Inhaltshinweise erfasst.

Belege

  1. „Sie widmen sich der Frage nach dem Sinn oder Unsinn des Lebens, indem sie über eher unauffällige Personen und deren eher unspektakulären Alltag schreiben.“

    deutschlandfunk.de, Rezension · Beleg für Tempo, Antrieb, Realitätsnähe, Härte, Weltbezug, Umfang

  2. „die Frage, wie es sich im Bewusstsein der deutschen Vergangenheit heute lebt“

    deutschlandfunk.de, Rezension · Beleg für Stimmung, Realitätsnähe, Weltbezug

  3. „Frambachs formalästhetisch fein ausgearbeiteter, symbolischer Schmerz verliert neben der trivial-psychologischen Entwicklungsgeschichte Grazielas seine beklemmende Eindringlichkeit.“

    tagesspiegel.de, Rezension · Beleg für Stimmung, Sprache, Emotionale Intensität

  4. „die Unbestimmtheit im Konzept des Eigentlichen, die Hanika zur Programmatik des Romans erhoben hat“

    tagesspiegel.de, Rezension · Beleg für Sprache, Humor

  5. „es gibt so gut wie keine Geschichte, es gibt keine Lösung“

    deutschlandfunk.de, Rezension · Beleg für Tempo, Antrieb, Struktur

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  1. Ein Regenschirm für diesen Tag, Wilhelm Genazino, nicht im Katalog

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FormatSeitenJahrVerlagÜbersetzungISBN
GebundenHauptausgabe1752010Literaturverl. Droschlnicht erfasst9783854207641

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