Ada oder das Verlangenaus den Annalen einer Familie
Vladimir Vladimirovič Nabokov
Roman · 1977 · Belletristik
Ein greiser Erzähler erinnert sich an die lebenslange Liebe zu Ada: ein sprachlich überbordendes, verspieltes Meisterstück, das mehrmaliges Lesen verlangt.
Passt zu dir, wenn …
- du Sprache um ihrer selbst willen genießt und gern langsam, genau und mehrmals liest
- du formale Verspieltheit, Anspielungen und Parodie auf den klassischen Familienroman schätzt
- du dich auf eine erfundene Parallelwelt und eine ungewöhnliche Liebesgeschichte einlassen willst
- du Nabokovs „Lolita“ kennst und sein Hauptwerk entdecken möchtest
Eher nicht, wenn …
- du eine zügig erzählte Handlung mit klarem Spannungsbogen suchst
- du dich von verwirrenden Anfangskapiteln und verschachtelten Familienverhältnissen schnell abschrecken lässt
- du Bücher ohne Fußnoten-Spiele und Bildungsanspielungen bevorzugst
- du Geschichten mit realistischem Alltag erwartest
Bücher wie „Ada oder das Verlangen“ finden Dein Profil ist dann der Fingerabdruck dieses Buchs.
Fingerabdruck
| Achse | Zwischen den Enden | Wert | Beleg |
|---|---|---|---|
| Tempo | von gemächlich bis atemlos | 12 von 100: gemächlich | Beleg deutschlandfunkkultur.de |
| Stimmung | von leicht/heiter bis düster/schwer | 40 von 100: leicht/heiter | Beleg spiegel.deBeleg deutschlandfunkkultur.de |
| Sprache | von schlicht/klar bis kunstvoll/anspruchsvoll | 98 von 100: kunstvoll/anspruchsvoll | Beleg deutschlandfunkkultur.deBeleg literaturkritik.de |
| Antrieb | von figurengetrieben bis handlungsgetrieben | 10 von 100: figurengetrieben | Beleg deutschlandfunkkultur.deBeleg literaturkritik.de |
| Realitätsnähe | von realistisch bis fantastisch | 65 von 100: fantastisch | Beleg deutschlandfunkkultur.deBeleg spiegel.de |
| Emotionale Intensität | von distanziert bis aufwühlend | 45 von 100: zwischen distanziert und aufwühlend | Beleg deutschlandfunkkultur.deBeleg literaturkritik.de |
| Humor | von ernst bis komisch | 50 von 100: zwischen ernst und komisch | Beleg spiegel.de |
| Struktur | von geradlinig bis verschachtelt | 85 von 100: verschachtelt | Beleg deutschlandfunkkultur.deBeleg literaturkritik.de |
| Härte | von sanft bis brutal/explizit | 30 von 100: sanft | Beleg deutschlandfunkkultur.deBeleg literaturkritik.de |
| Weltbezug | von eskapistisch bis gesellschaftlich/politisch | 18 von 100: eskapistisch | Beleg deutschlandfunkkultur.deBeleg spiegel.de |
| Umfang | von kurz bis episch | 85 von 100: episch | Beleg deutschlandfunkkultur.deBeleg literaturkritik.de |
Die zitierten Stellen zu „Ada oder das Verlangen“ stehen unten unter Belege.
Merkmale
- Genres
- Klassiker
- Liebesroman
- Familienroman
- Themen
- Liebe
- Familie
- Heimat
- Verfolgung und Exil
- Trauer und Verlust
- Form
- Roman
- Alter
- Erwachsene
- Lesestufe
- Anspruchsvoll
- Reihe
- Einzelband
- Erzählweise
- Ich-Erzählung
- Schauplatz
- Anti-Terra (Amerussia), Zeitlos oder erfunden
- Inhaltshinweise
- Keine Inhaltshinweise erfasst.
Belege
„Er schildert die lebenslange Amour fou zwischen Bruder und Schwester. Aber wie!“
deutschlandfunkkultur.de, Rezension · Beleg für Stimmung, Emotionale Intensität, Härte
„Sie zeichnen sich durch die Verselbständigung der Form, die Eigendynamik des Literarischen und die Nichtbeachtung alles Realen aus.“
deutschlandfunkkultur.de, Rezension · Beleg für Sprache, Antrieb, Realitätsnähe, Weltbezug
„Gleich die ersten drei Kapitel sollen uns in die Materie und die Genealogie der handelnden Personen einführen, aber sie klären nichts, sie sind vielmehr verwirrend und abschreckend“
deutschlandfunkkultur.de, Rezension · Beleg für Tempo, Struktur
„in dem der über neunzigjährige Van Veen seine Erinnerungen erzählt, seine Erinnerungen an Ada, die er einst - inzestuös - geliebt hatte.“
literaturkritik.de, Rezension · Beleg für Antrieb, Emotionale Intensität, Struktur, Härte, Umfang
„Strenge in der Sprache, Detailbesessenheit im Inhalt.“
literaturkritik.de, Rezension · Beleg für Sprache
„in einer einzigartigen, freilich ultra-exzentrischen Roman-Feerie verzaubert aufgehoben sind.“
spiegel.de, Rezension · Beleg für Stimmung, Realitätsnähe, Humor, Weltbezug
„ist selber dickleibig, 800 Seiten, die allerdings alles andere als primitiv sind.“
deutschlandfunkkultur.de, Rezension · Beleg für Tempo, Umfang
„Mehrmals lesen: Dieser Maxime will Nabokov auch seine Leser unterwerfen“
literaturkritik.de, Rezension · Beleg für Sprache, Struktur
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Die Bücher, deren Fingerabdruck diesem am nächsten liegt: berechnet, nicht ausgesucht.
Ausgaben
| Format | Seiten | Jahr | Verlag | Übersetzung | ISBN |
|---|---|---|---|---|---|
| TaschenbuchHauptausgabe | 733 | 2006 | Rowohlt-Taschenbuch-Verl. | nicht erfasst | 9783499140327 |

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